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77 Schachspieler nahmen am diesjährigen Innerschweizer Schachtag in Entlebuch teil.

Die Sieger lauten Markus Räber (Kategorie A), Gazmend Dedaj (Kategorie B), Urs von Wyl (Kategorie C), Aaron Stalder (Kategorie U18), Moritz Valentin Collin (Kategorie U13), Matthias Mattenberger (Kategorie U10) und Emmenbrücke (Sektionswertung).

Schlussranglisten

Sektionswertung

ISV Schachtag 2018 Sektion SG Emmenbrücke klein

Die Sektionenwertung sicherten sich die Vertreter der SG Emmenbrücke.

 

Hier die Links zu einigen medialen Berichten über das Luzerner Open.

Vorbericht der Luzerner Zeitung

Turnierbericht der Luzerner Zeitung

Tagblatt

Schweizerischer Schachbund

Am Donnerstag, dem 13. Dezember 2018 findet im Restaurent Tribschen die Schnellschachmeisterschaft der Zentralschweizer Schachsenioren statt. 

Alle Details finden Sie in der Ausschreibung.

Die Zentralschweizer Schachsenioren richten auch 2019 wieder ihre Meisterschaften aus.
Alle Detais finden Sie in der Ausschreibung

Die mit grosser Spannung verfolgte Schlussrunde sorgte in der Kategorie A für eindeutige Verhältnisse, musste doch nicht einmal die Feinwertung nach Buchholz bemüht werden. Die Konten der ersten drei Rangierten unterscheiden sich je um einen halben Punkt. IM Chakravarthi Reddy aus Indien gewinnt in der Kategorie A mit 6 Punkten vor seinem Landsmann FM Srinath mit 5,5 Punkten. IM Roger Moor war der Einzige, der den Sieger bezwingen konnte. Er komplementiert das Podest als bester Innerschweizer und darf sich somit Innerschweizer Schachmeister 2018 nennen.

LuOpenSiegerfoto

Ab dem 4. Schlussrang musste die Buchholzwertung für die Rangierung herangezogen werden, weil sich gleich drei Spieler 4,5 Punkte erspielt haben. Dabei behielt IM Florescu aus Rumänien gegenüber Lubomir Kovac nur hauchdünn das bessere Ende für sich. Das Vorstandsmitglied des ISV, Frank Neubert, belegt den sehr guten sechsten Schlussrang.

In der Kategorie B konnte sich Josef Lustenberger in der letzten Runde und in der direkten Begegnung gegen seinen stärksten Widersacher Stephan Bachofner durchsetzen. Davon konnten Christof Tschurr und Igor Paholok profitieren, weil beide ihre Schlussrundenpartie siegreich gestalten konnten. Josef Lustenberger gewinnt die Kategorie B und ist damit auch Innerschweizer Schachmeister in seiner Stärkenklasse.

In der Kategorie C kam es in der letzten Runde an der Tabellenspitze zu einigen Rangverschiebungen. Weil sich Martin Lachat ausgerechnet in der letzten Partie doch noch von René Studer bezwingen liess, rutschte er auf den 3. Schlussrang ab. Somit war der Weg frei für Alan Timme aus Baar, der dem jungen Raoul Sidler den ganzen Punkt abnahm und diesen so daran hinderte eine noch bessere Platzierung zu erreichen. Vom Ausrutscher der Startnummer 1 der Kategorie C profitierte auch noch der an seinem 12. Geburtstag so unglücklich kämpfende Moritz Collin, weil er in seiner Schlussrundenpartie die Startnummer 4 der Kategorie gekonnt überspielte und so mit 5,5 Punkten den hervorragenden 2. Schlussrang erkämpfte. Alan Timme ist Innerschweizer Schachmeister der Kategorie C.

Das 18. Luzern Open fand in sehr angenehmer Atmosphäre statt, was sich unter anderem auch darin zeigte, dass der Internationale Schiedsrichter Kurt Gretener, der auch gleichzeitig Präsident des ISV ist, kaum oder nur in Bagatellfällen eingreifen musste.

Ich hoffe, dass auch am 19. Luzerner Open im nächsten Jahr wieder viele bekannte Gesichter anzutreffen sind und würde mich besonders über Anmeldungen von Schachspielern freuen, die das Luzern Open und die ISEM bisher nur vom Hörensagen kennen.

Urs von Wyl

Hinweis: Die vollständigen Ranglisten sind hier abrufbar:

Kategorie A
Kategorie B
Kategorie C

Die Vorentscheidungen sind gefallen.

Der heutige Samstag hat in allen Kategorien für klarere Verhältnisse gesorgt, obwohl in der Schlussrunde noch geringfügige Verschiebungen an der Tabellenspitze absolut möglich sind.

In der Kategorie A konnte IM Roger Moor mit seinem morgendlichen Sieg gegen die Turniernummer 1, den Inder Chakravarthi, die Spannung um den Turniersieg in diese Kategorie zurückbringen und punktemässig zu seinem Gegner aufschliessen. IM Florescu aus Rumänien konnte sich mit seinem Sieg in der 5. Runde auf den 3. Zwischenrang vorarbeiten. Mit dem Remis zwischen ihm und Roger Moor in der vorletzten Runde haben sich beide die Chance auf eine Spitzenplatzierung gewahrt. Chakravarthi hat sich in der 6. Runde mit dem Sieg über Lubomir Kovac die Poolposition wieder zurückerobert.

Obwohl Stephan Bachofner in der Kategorie B die 6. Runde nicht bestreiten konnte, wird er in der Schlussrunde gegen Josef Lustenberger um den Sieg in ihrer Kategorie spielen. An den Brettern 2 und 3 wird wohl um die weiteren Podestplätze gekämpft, wobei Igor Paholok und Christof Tschurr einen halben Punkt mehr auf ihrem Konto haben als ihre Gegner und bei einem eventuellen Sieg am Brett 1 mit einem eigenen Sieg davon profitieren könnten.

In der Kategorie C hat sich die Startnummer 1, Martin Lachat mit zwei Siegen am Samstag standesgemäss auf den 1. Zwischenrang gespielt. Auch Raoul Sidler hat sich mit zwei Siegen am vorletzten Turniertag auf den hervorragenden 2. Zwischenrang vorgearbeitet. Der Leader nach der 4. Runde, Moritz Collin, hat an seinem Geburtstag unglücklich gekämpft, gab er doch die Partie in der 5. Runde in gewinnbringender Position noch aus den Händen und konnte am Nachmittag nur einen halben Punkt gutschreiben lassen.

Fazit: IM Chakravarthi Reddy hat nun die besten Karten, das Turnier in der höchsten Kategorie zu gewinnen. Er weist gegenüber seinen direkten Verfolgern IM Roger Moor und IM Codrut-Constantin Florescu einen halben Punkt Vorsprung auf. Der Kampf um die weiteren Podestplätze wird an den Brettern 2 und 3 entschieden. Es ist gut denkbar, dass in der Schlussrangliste auf den Rängen 1 bis 5  die gleichen Namen erscheinen wie in der Startliste.

Urs von Wyl

Das Turnier nimmt Fahrt auf 

In der Kategorie A kam es in der 3. Runde zu einer überraschenden Niederlage von IM Roger Moor gegen FM Rao Srinath. Davon konnte Lubomir Kovac profitieren, der am heutigen Tag 1.5 Punkte auf seinem Konto gutschreiben konnte. Im Augenblick sieht es so aus als würde der Innerschweizer Schachmeister der höchsten Kategorie zwischen Moor und Kovac ausgemacht.

Als souveräner Leader mit bereits einem ganzen Punkt Vorsprung präsentiert sich standesgemäss die Startnummer 1 des Turniers, der Inder IM Chakravarthi Reddy. In der 5. Runde von morgen Samstag kommt es zum Showdown zwischen den beiden elostärksten Spielern des Turniers. Entweder bindet Roger Moor den Inder zurück, oder dieser wird an einem möglichen Turniersieg kaum mehr gehindert werden können.

In der Kategorie B hat Stephan Bachofner aus Spiez verlustpunktelos die alleinige Führung übernommen. Er wird morgen Vormittag vom zweitplatzierten Danush Ameti gefordert. Mit Peter Telser hat sich ein weiterer Vertreter aus dem Mittelfeld der Startliste in der erweiterten Verfolgergruppe etabliert. Liembd und Meier konnten mit je einer Niederlage und einem Sieg am heutigen Tag ihre guten Leistungen von gestern bestätigen. Mit Christoph Tschurr, Vitomir Jedrinovic und Josef Lustenberger weisen drei weitere Spieler ebenfalls 3 Punkte auf.

Die Kategorie C wird von Moritz Collin und Alan Timme mit je 4 Punkten angeführt. Sie werden morgen Vormittag in der 5. Runde im direkten Vergleich die Vormachtstellung in ihrer Kategorie untereinander ausmachen. Hier ist zu bemerken, dass Moritz wohl einer der jüngsten Spieler des Turniers ist, feiert er morgen Samstag doch erst seinen zwölften Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch und alles Gute in deiner künftigen Schachkarriere. Mit Martin Lachat hat sich die Nummer 1 der Kategorie C als erster Verfolger mit 3.5 Punkten auf den 3. Rang vorgearbeitet. Elf Spieler mit 3 Punkten dürfen sich im Moment noch Hoffnung auf einen Spitzenplatz machen.

Fazit: In allen Kategorien sind die Positionen für eine gute Platzierung in der Schlussrangliste bezogen. Der morgige Samstag wir in den Runden 5 und 6 die Vorentscheidungen herbeiführen. Am Sonntag werden vermutlich in der Schlussrunde nur noch Retuschen anzubringen sein.

Ich freue mich auf morgen und auf hochstehenden Schachsport.

Urs von Wyl

Die ersten beiden Runden des diesjährigen Luzern Open gehören bereits wieder der Vergangenheit an. An Allerheiligen starteten in der Kategorie A 30 Spieler in das 7-rundige Abenteuer. In der Kategorie B waren es 31 und in der Kategorie C gar 59.

Fazit: In der Kategorie A blieben in den Startrunden die grossen Überraschungen aus. Die elostärkeren Spieler haben sich entweder gegen ihre Gegner durchgesetzt oder haben ihnen in wenigen Fällen höchstens ein Remis zugestehen müssen.

In den Kategorien B und C sind mir jeweils zwei Spieler aufgefallen, weil sie alle vier in beiden Runden Spieler mit deutlich mehr Elo-Punkten besiegen konnten. Es sind dies in der Kategorie B Kurt Liembd und Herbert Meier und in der Kategorie C David Sonder und Gerhard Waldhorn.

Ich bin gespannt, wie sich der 2. Turniertag entwickeln wird, ob gar in der Kategorie A die erste grosse Überraschung Tatsache wird und ob für die vier namentlich erwähnten Spieler der Kategorien B und C die Bäume in den Himmel wachsen oder ob ihnen die Flügel ein wenig gestutzt werden.

Auf jeden Fall ist für alle der Weg noch lang und es sind noch keine Vorentscheidungen gefallen.

Urs von Wyl

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